Weekly Shōnen Jump
Aus OPwiki
| Weekly Shōnen Jump
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| Titel: |
Weekly Shōnen Jump
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| Titel in Kanji: |
週刊少年ジャンプ
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| Allgemein
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| Verlag: |
Shueisha
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| Erstausgabe: |
1968
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| Erscheinungsweise: |
1968 (alle zwei Wochen) seit 1969 (wöchentlich)
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| Auflage: |
über 2.93 Mio Exemplare
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| Preis: |
240 Yen (regulär) 250 Yen (Double Issue)
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| Verlags-Information
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| Chefredakteur: |
Hisashi Sasaki
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| Offizielle Homepage: |
jump.shueisha.co.jp
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Die Weekly Shōnen Jump (jap. 週刊少年ジャンプ shūkan shōnen janpu), auch bekannt unter den Titeln Weekly Jump und Shounen Jump, ist ein auf wöchentlicher Basis erscheinendes Manga-Magazin aus dem Hause Shueisha.
Das Magazin richtet sich primär an junge, männliche Leser (jap. 少年, shōnen, Junge/Jugendlicher), seit 1997 gehört auch One Piece zum Serienangebot.
Zum Magazin
In den frühen 60ern begannen große Manga-Verlage damit, eine Großzahl Manga-Kapitel auf wöchentlicher Basis in Sammelmagazinen zu veröffentlichen. Dieses Konzept sollte sich als äußerst erfolgreich erweisen, so konnten pro Woche mehrere 100.000 Exemplare vertrieben werden. Im Jahre 1968 sollte Shueisha ihren Ableger ins Rennen schicken, die Shounen Jump, ein Magazin, das im Abstand von je zwei Wochen erschien und mit den Zeitschriften der Häuser Kodansha und Shogakukan um die Gunst der Leser buhlen sollte.
Das Erfolgsrezept der Shounen Jump war die Nähe zur Leserschaft, welche man stets zu wahren versucht war, dies geschah in Form von (Meinungs-)Umfragen und Abstimmungen. Was den Lesern gefiel, wurde gefördert und ausgebaut, was nicht ankam wurde gestrichen und musste Platz machen. Eine knallharte Philosophie, doch sollte sich diese Herangehensweise schon bald bezahlt machen. Es dauerte keine drei Jahre und die Verkaufszahlen des Magazins überschritten die Millionengrenze. Seit 1969 erschien die Zeitschrift nun auch wöchentlich unter neuem (altbekannten) Namen: Weekly Shōnen Jump.
Die größten Erfolge konnte das Magazin in den Jahren 1985-1995 verbuchen, dies wird in Kennerkreisen auch als "Blütezeit" oder "Glanzperiode" der Jump bezeichnet. Serien wie Hokuto no Ken von Hara und Buronson, JoJo's Bizarre Adventure von Hirohiko Araki, der Hit-Sportmanga Slam Dunk von Takehiko Inoue und allen voran natürlich das weltberühmte Dragon Ball von Akira Toriyama hatten daran besonders großen Anteil. In diesen Jahren stiegen die Verkaufszahlen von knapp 4 Millionen auf bis heute seit je her unerreichte 6,53 Millionen verkaufte Exemplaren, pro Woche wohlgemerkt!
1995 stellt in diesem Zusammenhang auch einen Wendepunkt dar, seit 1968 war das Magazin quasi kontinuierlich gewachsen, die Verkaufszahlen konnten Jahr für Jahr gesteigert werden, doch mit dem Ende vieler Kassenschlager und Klassiker gingen die Verkaufszahlen rapide zurück (von über 6 Mio. Exemplaren pro Woche auf knappe 3 Mio.).
Doch sollte es eine Art Generationenwechsel im Magazin geben und schon bald wurden neue Zugpferde des Magazins geboren, die heutigen Erfolgsstützen sind zweifelsohne Bleach von Kubo Taito, Naruto von Masashi Kishimoto und natürlich One Piece von Eiichiro Oda.
Nichtsdestotrotz ist die Weekly Shōnen Jump auch heute noch das erfolgreichste Manga-Magazin, das auf wöchentlicher Basis erscheint. Die Verkaufszahlen haben sich bei über 2,93 Mio. verkauften Exemplaren pro Woche eingependelt, über eine Million die man dem vermeintlich härtesten Konkurrenten, dem Weekly Shōnen Magazine von Kodansha, voraus hat.
Nachwuchsforderung/Die Wettbewerbe
Die Weekly Shōnen Jump würde heute allerdings gewiss nicht dort stehen, wo sie es tut, wäre man nicht seit Anbeginn darum bemüht, den Nachwuchs zu fördern und neue Talente zu entdecken.
In den frühen Tagen des Magazins hatte das ganz logisch-pragmatischen Hintergrund, denn wie bereits erwähnt, hatten Shogakukan und Kodansha ihre Ableger schon einige Jahre vor Shueisha auf den Markt gebracht, deswegen war ein Großteil der professionellen Zeichner zu diesem Zeitpunkt schon bei den anderen beiden Magazinen unter Vertrag. Jump musste also überlegen, wie sie Zeichner für ihr Magazin finden konnten. Aus diesem Grund wurden in den 70er Jahren zwei bedeutende Wettbewerbe für Mangaka ins Leben gerufen, zum einen der Tezuka-Preis – benannt nach dem Manga no Kami-sama (dt. Manga-Gott), dem großartigen Osamu Tezuka – sowie der Akatsuka-Preis.
Seitdem werden die beiden hoch renommierten Preise zweimal pro Jahr in Zusammenarbeit mit dem Mutterkonzern Shueisha verliehen.
- Der Tezuka-Preis (jap. 手塚賞 Tezuka shō) ist der Wettbewerb für erzählende Manga, er wurde 1971 zum ersten Mal abgehalten und ist nach dem großen Mangaka und Regisseur Osamu Tezuka, der den Manga und die Manga-Szene wohl wie kein Zweiter geprägt hat, benannt.
- Jahr für Jahr senden viele ambitionierte Nachwuchskünstler ihre Manga-Kurzgeschichten (in Fachkreisen als One-Shots bezeichnet, in Japan als 読み切り (yomikiri)), welche einer großen Expertenjury, zu der einige Erfolgsautoren und ihrerseits selbst größtenteils frühere Preisträger zählen, vorgelegt werden.
- Den Siegern - es werden pro Jahr mehrere Arbeiten (meist mehr als fünf, doch weniger als zehn) ausgewählt, die in drei verschiedene Qualitätsstufen eingeteilt werden - winken neben Bekanntheit und der damit verbundenen Chance, als Mangaka Fuß zu fassen, auch Geldbeträge in Aussicht, die sich nach der von der Jury eingestuften Qualität richten:
- ● Ausgezeichnete Arbeit (jap. 入選 nyūsen), die höchstmögliche Auszeichnung, Preisgeld: 2.000.000 Yen (umgerechnet etwa 13.000 Euro)
- ● Nahezu ausgezeichnete Arbeit (jap. 準入選 junnyūsen), zweithöchste Einstufung, Preisgeld: 1.000.000 Yen
- ● Meisterstück oder glänzende Leistung (jap. 佳作 kasaku), drittbeste Einteilung, Preisgeld: 500.000 Yen
- Das Auswahlkomitee:
Hinweis: Dies sind nicht alle Juroren, sondern lediglich die prominentesten von ihnen.
- Osamu Tezuka (ehemliger Gremiumsvorsitzender, von 1971-1988 aktiv)
- Fujio Akatsuka (ebenfalls ehemaliger Gremiumsvorsitzender, jedoch mehr pro forma, als Dank für seinen Beitrag zum Manga, von 1989-2008 aktiv)
- Akira Toriyama (aktueller Gremiumsvorsitzender)
- Nobuhiro Watsuki
- Eiichiro Oda
- Masashi Kishimoto
- Riichiro Inagaki
- Vertreter der Firma "Tezuka Production"
- Verschiedenes:
- ▪ Die Vergangenheit zeigt, dass die Sieger in der Regel nicht älter als 25 Jahre sind - hier gilt also ganz klar: früh übt sich, wer einmal erfolgreich sein will!
- ▪ Die höchste Auszeichnung einer ausgezeichneten Arbeit wurde in 75 veranstalteten Wettbewerben nur 15 Mal verliehen.
- ▪ Jeder Sieger erhält eine Auszeichnungsurkunde, sowie eine Plakette. Wer mit der höchsten Auszeichnung abschneidet, erhält über dies eine Trinkschale oder einen Becher, im Japanischen Tezuka hai (jap. 手塚杯) genannt
- ▪ Im Jahre 1996 gewann bei den 44. Tezuka Awards ein gewisser Tsuki Hi Mizu Ki Kon Dou (jap. 月火水木金土, dt. Mond Feuer Wasser Baum Metall Erde) mit seinem Manga "Wanted!", der von der Jury als "nahezu ausgezeichnete Arbeit" eingestuft wurde. Glücklicherweise zeichnet E. Oda heute unter seinem echten Namen, der um einiges kürzer ist, das spart Schreibarbeit.
- ▪ Achtung: Der Tezuka-Preis ist nicht zu verwechseln mit dem Osamu-Tezuka-Kulturpreis (jap. 手塚治虫文化賞, Tezuka Osamu Bunkashō) der Zeitung Asahi Shimbun!
- Der Akatsuka-Preis (jap. 赤塚賞, Akatsuka shō) ist das Pendant zum Tezuka-Preis für Manga-Komödien. Er wurde knapp dreieinhalb Jahre nach seinem Gegenstück für erzählende Manga zum ersten Mal abgehalten und ist nach Fujio Akatsuka benannt, einem Pionier des Gag-Manga, der zu den wichtigsten Vertretern dieser Zunft gezählt wird.
- Das Verfahren ist ganz ähnlich dem des Tezuka-Preises: viele junge Nachwuchskünstler senden ihre Beiträge ein, welche von einer Expertenjury, die ihres Zeichens aus einem Kreis erfolgreicher Comedy-Mangaka und ehemaliger Preisträger besteht, begutachtet werden.
- Den Siegern – es gibt auch hier jedes Jahr mehrere Arbeiten, die ausgewählt und nach drei verschiedenen Qualitätsstufen eingeordnet werden – stehen neben Bekanntheit und damit verbunden der Chance, einmal hauptberuflich als Mangaka arbeiten zu können, auch Geldbeträge, die sich nach der von den Juroren befundenen Qualitätsstufe richten:
- ● Ausgezeichnete Arbeit (jap. 入選 nyūsen), die höchstmögliche Auszeichnung, Preisgeld: 2.000.000 Yen (umgerechnet etwa 13.000 Euro)
- ● Nahezu ausgezeichnete Arbeit (jap. 準入選 junnyūsen), zweithöchste Einstufung, Preisgeld: 1.000.000 Yen
- ● Meisterstück oder glänzende Leistung (jap. 佳作 kasaku), drittbeste Einteilung, Preisgeld: 500.000 Yen
- Das Auswahlkomitee:
Hinweis: Dies sind nicht alle Juroren, sondern lediglich die prominentesten von ihnen.
- Fujio Akatsuka (ehemaliger Gremiumsvorsitzender von 1974-2008 aktiv)
- Yoshio Sawai
- Usuta Kyosuke
- Kousuke Masuda
- Masanori Morita
- Verschiedenes:
- ▪ Die Vergangenheit zeigt, dass die Sieger in der Regel nicht älter als 25 Jahre sind - hier gilt also ganz klar: früh übt sich, wer einmal erfolgreich sein will!
- ▪ Die höchste Auszeichnung einer ausgezeichneten Arbeit wurde in 68 veranstalteten Wettbewerben nur fünf Mal verliehen, das letzte Mal liegt bereits 18 Jahre zurück (1990).
- ▪ Jeder Sieger erhält eine Auszeichnungsurkunde, sowie eine Plakette. Wer mit der höchsten Auszeichnung abschneidet, erhält über dies eine Trinkschale oder einen Becher, im Japanischen Akatsuka hai (jap. 赤塚杯) genannt
- ▪ Nach Fujio Akatsukas Tod im August diesen Jahres muss erst noch ein neuer Gremiumsvorsitzender gewählt werden.
Doch sind dies nicht die einzigen Preise, die vom Magazin verliehen werden. Das Konzept "Nachwuchsförderung" erwies sich als großer Erfolg und auch heute hält man noch daran fest. Jump gilt als eine der größten Talentschmieden für neue Zeichner und ein Großteil der erfolgreichsten Mangaka der letzten Jahrzente sind Eigengewächse des Magazins. Deswegen wurden über die Jahre hinweg immer wieder neue Wettbewerbe ins Leben gerufen und Konzepte geschaffen, die darauf abzielen, junge Talente zu fördern. Weitere erwähnenswerte Wettbewerbe sind die folgenden:
- Jump Treasure-Newcomer Award
- Der Jump Treasure-Newcomer Award (jap. JUMPトレジャー新人漫画賞 janpu torejyā shinjin manga shō) ist ein im Juli 2007 ins Leben berufener Wettbewerb für Manga-Nachwuchstalente. Entgegen vieler anderer Wettbewerbe findet der Jump Treasure-Award nicht nur ein oder zwei Mal jährlich statt, sondern wird auf monatlicher Basis abgehalten. Wie auch bei anderen großen Preisen (beispielsweise dem Tezuka- und Akatsuka-Preis) werden die Gewinnbeiträge in mehreren Qualitätsstufen eingestuft, nach denen sich auch die Höhe des Gewinns richtet.
- Die Jury wird in diesem Wettbewerb von diversen bekannten Mangaka der Weekly Shōnen Jump gestellt, die sich untereinander ablösen.
- Der Hauptgewinn des Jump Treasure-Award ist die Möglichkeit, sein Gewinnerwerk in einer Ausgabe der Jump (oder einer Sonderausgabe, wie der Akamaru Jump) zu veröffentlichen, aber auch Publikationen im Internet auf der offiziellen Wettbewerbsseite stehen in Aussicht.
- Das Preisranking im Detail:
- ● Ausgezeichnete Arbeit (jap. 入選 nyūsen), die höchstmögliche Auszeichnung, Preisgeld: 1.000.000 Yen (umgerechnet etwa 6.500 Euro); überdies: eine Auszeichnungsurkunde und Gedenkplakette, 100 Bögen spezialangefertigtem Konzeptpapiers (jap. 原稿用紙 genkō yōshi) und eine garantierte Publikation in einer Ausgabe der Weekly Shōnen Jump (oder Sonderausgabe)
- ● Nahezu ausgezeichnete Arbeit (jap. 準入選 junnyūsen), zweithöchste Einstufung, Preisgeld: 500.000 Yen; sowie: eine Auszeichnungsurkunde, 100 Bögen spezialangefertigtem Konzeptpapiers und eine garantierte Publikation in einer Ausgabe der Weekly Shōnen Jump (oder Sonderausgabe)
- ● Meisterstück oder glänzende Leistung (jap. 佳作 kasaku), drittbeste Einteilung, Preisgeld: 300.000 Yen; außerdem: eine Auszeichnungsurkunde, 50 Bögen spezialangefertigtem Konzeptpapiers, sowie eine garantierte Veröffentlichung im Internet auf der offiziellen Homepage.
- ● Finalteilnahme (jap. 最終候補 saishū kōho), Beitrag wurde unter die besten Einsendungen gewählt, Preisgeld: 50.000 Yen
- ● Teilnahme an der Vorfinalrunde (jap. 最終候補まであと一歩 saishū kōho made ato ippo), Einsendung wurde in einen engeren Kreis von Beiträgen gewählt - Finaleinzug wurde nicht geschafft, Preisgeld: 10.000 Yen
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- Verschiedenes:
- ▪ In den 15 Monaten, in denen der Wettbewerb läuft, wurde erst einmal (12. Wettbewerb, Mai 2008) ein Gewinnerwerk höher eingestuft als glänzende Leistung! Der Gewinnbeitrag SACRIFICE wurde als eine nahezu ausgezeichnete Arbeit empfunden und wird in der Winterausgabe 2009 der Akamaru Jump abgedruckt.
- ▪ Der Siegerbeitrag des Februars 2008 深山アンユージュアル (miyama anyūjuaru) wurd in der Sommerausgabe des Magazins veröffentlicht.
- ▪ Beim ersten Jump Treasure-Award, bei dem im übrigen Eiichiro Oda der Hauptjuror war, gab es zwei Gewinnbeiträge! Etwas, das sich seitdem nicht mehr wieder ereignen sollte.
- ▪ Folgende Mangaka waren bislang in der Jury des Awards: E. Oda (One Piece), Kubo Tite (Bleach), Akira Amano (Reborn!), Yusuke Murata (Eyeshield 21), Kentaro Yabuki (To LOVE-Ru), Katsura Hoshino (D.Gray-man), Osamu Akimoto (Kochikame), Hideaki Sorachi (Gintama), Yūsei Matsui (Neuro)
- Offizielle Homepage des JUMP Treasure-Award (japanisch) Gewinnerbeiträge können online gelesen werden!
- Garikyon Fire / Sutokin Fire
- Der Garikyon Fire-Wettbewerb (jap. ガリキョン炎) ist ein 2006 eingeführter Preis für Nachwuchszeichner, der einmal im Jahr stattfindet. Entgegen vieler anderer Wettbewerbe gibt es hier eine Altersbegrenzung, so dürfen Teilnehmer nicht jünger als 15 Jahre oder älter als 18 Jahre sein.
- Da es sich um einen Jugendwettbewerb handelt, sind die Anforderungen an die Teilnehmer nicht so hoch wie beispielsweise beim Tezuka-Preis und auch Teilnahmebedingungen in Form von (Mindest-)Seitenzahl u.ä. existieren beim Garikyon Fire nicht.
- Der Sieger dieses Wettbewerbs bekommt den Titel Prince verliehen, ist in diesem Jahr also der Garikyon Fire Prince (jap. ガリキョン炎プリンス).
- Der Sutokin Fire-Wettbewerb (jap. ストキン炎) ist ein 2006 eingeführter Preis für Nachwuchsautoren bzw. -storyboardschreiber, der einmal im Jahr stattfindet. Entgegen vieler anderer Wettbewerbe gibt es hier eine Altersbegrenzung, so dürfen Teilnehmer nicht jünger als 15 oder älter als 18 Jahre sein.
- Wie bereits einleitend angesprochen, handelt es sich um einen Wettbewerb, bei dem Storyboards (im Fachjargon als "Name", jap. ネーム neemu bezeichnet) eingereicht werden, das heißt hier geht es primär um erzähltechnische Stärken wie Erzählweise/-stil, Charakterentwicklung oder das Schreiben von Dialogen. Doch geht es nicht nur darum, der Storyboardschreiber muss in einem Name auch das Seitenlayout (beispielsweise Zahl und Anordnung der einzelnen Panel) bedenken und kurz grob skizzieren können.
- Weil es sich beim Sutokin Fire aber um einen Jugendwettbewerb handelt, sind die Anforderungen an die Teilnehmer nicht so hoch wie beispielsweise beim Tezuka-Preis und auch Teilnahmebedingungen in Form von (Mindest-)Seitenzahl u.ä. existieren beim Garikyon Fire nicht.
- Der Sieger dieses Wettbewerbs bekommt den Titel Prince verliehen, ist in diesem Jahr also der Sutokin Fire Prince (jap. ストキン炎プリンス).
Der Name des Wettbewerbs ist ein Kofferwort und setzt sich aus den Namensteilen suto (von jap. ストーリー sutorii "Story") und kin (von jap. キング kingu "King") zusammen.
Die Serien
Wie zu Beginn bereits angeführt, versucht das Magazin vor allem junge, männliche Leser anzusprechen. Diese machen die Hauptzielgruppe aus. Aus diesem Grund ist man versucht, in den Serien Themen aufzugreifen und Geschichten zu erzählen, die Jungen und heranreifenden Männern gefallen. Wie ebenfalls weiter oben erwähnt, wurde hierbei auch stets die Nähe zu den Lesern gesucht. Aus diesem Grund hat man 1968 eine Umfrage abgehalten, die nach den Lieblingsthemen der Leser fragte. Die drei meist genannten Antworten waren "Freundschaft" (jap. 友情, yūjō), "Anstrengung(en)"/"Mühe(n)" (jap. 努力, doryoku) und "Triumph"/"Erfolg" (jap. 勝利, shōri). Bis heute sind diese drei Schlagworte der Schlüssel zum Erfolg des Magazins. So verinnerlicht nahezu jede der Serien diese Grundprinzipien zu einem gewissen Grad. (Es ist jedoch keineswegs Grundvoraussetzung, diese Grundgedanken in sein Werk einzubinden, um in Shonen JUMP veröffentlicht zu werden. Allerdings verhält es sich so, dass die erfolgreichsten Titel des Magazins allesamt diese Konzepte verinnerlicht hatten.)
Wie man sieht, hat sich das Grundkonzept hinter den Geschichten in den vergangenen 40 Jahren nicht verändert. Wenn man sich nun davon einmal wegbewegt, so lassen sich doch besonders im Bereich des Genres einige klare Tendenzen und Unterschiede aufweisen:
Ein Großteil der Geschichten in den frühen Jahren des Magazins (späte 60er und 70er) drehte sich um Sport oder alltägliche Themen wie das Erwachsen werden, auch Komödien und Klamauk waren zu dieser Zeit sehr erfolgreich. Hinzu kam in den späten 70er Jahren eine Begeisterung für Technik und Fortschritt, Sci-Fi und Mecha waren auf dem Vormarsch. All dies sollte sich in den 80er Jahren kaum ändern, doch bahnte sich schon hier eine Entwicklung an, die in den 90ern weitergeführt und ausgebaut werden sollte: Helden-Geschichten waren im Kommen. Immer häufiger drehten sich Manga um einen Hauptcharakter, der gegen das Böse der Welt vorgeht und Abenteuer erlebt, zu dem man aufsehen konnte und dem man nacheifern wollte.
Nach dem Ende der goldenen Ära von Jump und dem Generationswechsel lässt sich die Serienpalette nicht mehr so einfach kategorisieren wie noch vor zwanzig und mehr Jahren. Fakt ist, dass es besonders Sport-Manga in heutigen Tagen unglaublich schwer haben. Zwar gab es nach dem Ende von Slam Dunk noch erfolgreiche Sporttitel, doch bilden die wirklich erfolgreichen Serien hier eine klare Ausnahme. Das Konzept des Action- und Abenteuer-Manga der 80er/90er wird fortgeführt und erweist sich in Form der "großen Drei" (den drei Erfolgsstützen: One Piece, Naruto, Bleach) auch weiterhin als erfolgreich.
Wenn eine der Serien nach einer gewissen Schonfrist (in der Regel nach Erscheinen der Verkaufszahlen des ersten Taschenbuchs) nicht gewünschte Erfolge bringt und beim Publikum partout nicht ankommen will, wird diese häufig vorzeitig eingestellt bzw. abgebrochen. Auch das ist Teil der Philosophie des Magazins. Zwar ist man auf der einen Hand darum bemüht, neue Talente zu entdecken, doch ist man andererseits auch darauf bedacht, seine Vorherschaft im Comic-Geschäft beizubehalten und somit haben Umsatz und Erfolg höchste Priorität! Wer für Jump zeichnet, muss die Massen mitreißen, ansonsten ist er bald Geschichte. Die Zahl der im Magazin laufenden Serien beläuft sich in der Regel auf etwas 20 Titel.
| Liste aller aktuell im Magazin laufenden Titel
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| Titel
| 1. Veröffentlichung
| Autor/Zeichner
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| Bakuman (バクマン。)
| August 2008
| Tsugumi Ohba, Takeshi Obata
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| Beelzebub (べるぜバブ)
| Februar 2009
| Ryūhei Tamura
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| Bleach (ブリーチ)
| August 2001
| Tite Kubo
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| Genzon! Kodai seibutsu-shi Packy (現存!古代生物史パッキー)
| November 2011
| Let's
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| Gintama (銀魂—ぎんたま—)
| Dezember 2003
| Hideaki Sorachi
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| Hunter × Hunter (ハンター×ハンター)
| März 1998
| Yoshihiro Togashi
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| Inumaru dashi (いぬまるだしっ)
| August 2008
| Koji Ōishi
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| Kagami no kuni no Harisugawa (鏡の国の針栖川)
| Juli 2011
| Yasuhiro Kanō
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| Katekyō Hitman Reborn! (家庭教師ヒットマンREBORN!)
| Mai 2004
| Akira Amano
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| Kochira Katsushika-ku Kameari Kōen-mae Hashutsujo (こちら葛飾区亀有公園前派出所)
| September 1976
| Osamu Akimoto
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| Kurogane (クロガネ)
| September 2011
| Haruto Ikezawa
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| Kuroko no Basuke (黒子のバスケ)
| Dezember 2008
| Fujimaki Tadatoshi
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| magico (マジコ)
| Februar 2011
| Naoki Iwamoto
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| Medaka Box (めだかボックス)
| May 2009
| Nisio Isin, Akira Akatsuki
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| Naruto (ナルト)
| November 1999
| Masashi Kishimoto
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| Nisekoi (ニセコイ)
| November 2011
| Naoshi Komi
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| Nurarihyon no Mago (ぬらりひょんの孫)
| März 2008
| Shībashi Hiroshi
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| One Piece (ワンピース)
| Juli 1997
| Eiichiro Oda
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| Sket Dance (スケット・ダンス)
| Juli 2007
| Kenta Shinohara
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| ST&RS (ST&RS -スターズ-)
| Juni 2011
| Ryōsuke Takeuchi, Masaru Miyokawa
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| Toriko (トリコ)
| Mai 2008
| Mitsutoshi Shimabukuro
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Liste der 40 bedeutendsten und wichtigsten Serien der letzten 40 Jahre (Liste wieder ausblenden)
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Zum 40-jährigen Jubiläum des Magazins wurde dieses Jahr auf der Homepage Jumpland.com eine Liste mit den (in Augen der Redaktion) 40 bedeutendsten und herausragendsten Serien der Vergangenheit und Gegenwart gesammelt und gelistet. Der Übersicht halber haben wir die Serien nach den vergangenen vier Jahrzenten aufgeteilt und auch innerhalb dieses Zeitraums noch chronologisch geordnet.
1968-1977 | 1978-1987 | 1988-1997 | 1998-2008 | alle Titel (mit Jahreszahl)
Otoko Ippiki Gaki-Taishō von Hiroshi Motomiya | Harenchi Gakuen von Go Nagai | Play Ball von Akio Chiba | Circuit no Ōkami von Satoshi Ikezawa | Kochira Katsushika-ku Kameari Kōen Mae Hashutsujo von Osamu Akimoto
Kinnikuman von Yudetamago | Captain Tsubasa von Yoichi Takahashi | Stop! Hibari-kun von Hisashi Eguchi | Wingman von Masakazu Katsura | Hokuto no Ken von Buronson&Hara | Kimagure Orange Road von Izumi Matsumoto | Dragon Ball von Akira Toriyama | City Hunter von Tsukasa Hojo | Sakigake!! Otokojuku von Akira Miyashita | Saint Seiya von Masami Kurumuda | JoJo's Bizarre Adventure von Hirohiko Araki
Bastard!! von Kazushi Hagiwara | Jungle King Tar-chan von Masaya Tokuhiro | Rokudenashi Blues von Masanori Morita | Dragon Quest -Dai no Daibōken- von Sanjo&Inada | Slam Dunk von Takehiko Inoue | Hareluya II BOY von Haruto Umezawa | Hell Teacher Nūbē von Shō&Makura | Rurouni Kenshin von Nobuhiro Watsuki | Hoshin Engi von Ryu Fujisaki | Yu-Gi-Oh! von Kazuki Takahashi | Midori no Makibaō von Tsunomaru | Seikimatsu Leader-den Takeshi! von Mitsutoshi Shimabukuro | One Piece von Eiichiro Oda
Hunter × Hunter von Yoshihiro Togashi | Shaman King von Hiroyuki Takei | The Prince of Tennis von Takeshi Konomi | Naruto von Masashi Kishimoto | Pyū to Fuku! Jaguar von Kyosuke Usuta | Bobobo-bo Bo-bobo von Yoshio Sawai | Bleach von Tite Kubo | Eyeshield 21 von Inagaki&Murata | Death Note von Ohba&Obata | Gintama von Hideaki Sorachi | Katekyo Hitman Reborn! von Akira Amano
Internationale Ableger
Seit Anfang des Jahrzehnts hat Shueisha auch vermehrt den Kontakt zum internationalen Markt (bzw. in diesem Fall hauptsächlich "westlichen Markt") gesucht. Durch den weltweiten "Manga-Boom", der Mitte/Ende der 90er einsetzte und aufgrund dessen Manga nun auch in westlichen Kreisen Anklang fanden, sah man hier einen zusätzlichen Abnehmermarkt.
In drei Ländern Europas (Deutschland, Schweden, Norwegen), sowie den USA entstanden deshalb eigene Ableger in der jeweiligen Landessprache, allesamt jedoch auf monatlicher Erscheinungsbasis. Überdies gibt es auch Adaptionen in ein paar wenigen asiatischen Ländern wie Taiwan (hier gab es bis 2003 zwei Magazine, zum einen 熱門少年TOP Popular Formosa TOP sowie 寶島少年 Formosa Youth. Seit Lizenänderungen im Mai 2003 gibt es nur mehr die letztere Zeitschrift), Honkong (Titel der hiesigen Zeitschrift lautet "Ex-am") und Südkorea (hier veröffentlich das Magazin Comic Champ (kor. 코믹챔프) eine Vielzahl von bekannten Jump Titeln, zusammen mit koreanischen Manwha-Serien).
Deutschland
Hierzulande erschien von November 2001 bis Dezember 2005 das BANZAI! Mangazin, der Herausgeber war - wie bei quasi allen größeren Serien des Shueisha Verlags - Carlsen Comics. Die Banzai (jap. 万歳, wortwörtlich Zehntausend Jahre im allgemeinen Sprachgebrauch ein Ausruf zu Ehren einer Person, was sich wohl am trefflichsten mit "Ein Hoch auf..." wiedergeben lässt) erschien auf Monatsbasis und hatte eine Auflage von knapp 80.000 Exemplaren, ein Heft kostete zu Beginn 3,00 €, nach einer Reihe von Preiserhöhungen schließlich 5,00 €.
Das Magazin hatte eine Serienpalette von sechs Serien des japanischen Vorbilds und wie auch in der Jump sollten die Serien in Form von Einzelkapiteln erscheinen, ehe sie in Sammelbänden zusammengefasst erneut veröffentlicht wurden.
Neben den japanischen Erfolgsserien wurden auch deutsche Eigenproduktionen veröffentlicht. Darüber hinaus enthielt die Zeitschrift Hintergrundinformationen zu den Serien, deren Autoren und Zeichnern, sowie Artikel um Japan allgemein. Es gab außerdem einen Japanischkurs namens Banzai de Nihongo, einen Zeichenkurs Studio Mangaka, Kurioses aus Japan unter dem Titel Tokyo 109, sowie Zeichnungen und Briefbeiträge von Fans.
In unregelmäßigen Abständen waren auch kleinere Gimmicks wie Sticker, Poster oder CD(-Rom)s anbei (beispielsweise mit Demo-Versionen von Computer-Spielen oder dem "offiziellen" Banzai-Song).
Dezember 2005 wurde das Magazin nach gerade einmal 50 Ausgaben eingestellt, um die Gründe ranken sich bis heute noch Unklarheiten. Im Heft selbst fand sich folgende Begründung:
"Aufgrund von Veränderungen in der Geschäftspolitik sowohl bei Shueisha als auch bei Carlsen Comics ist die Fortführung [...] nicht möglich."
Es wird darüber spekuliert, ob diese Entscheidung durch einen 2005 zustande gekommenen Lizenzvertrag zwischen dem deutschen Verlag Tokyopop und Shueisha beeinflusst wurde, durch den alle weiteren Manga-Serien des Shueisha-Verlags auf deutsch nur noch von Tokyopop veröffentlicht werden dürfen. Zwar kann Carlsen aus diesem Grund seine alten Shueisha-Titel wie One Piece oder Naruto weiterführen, doch keine neuen Serien mehr umsetzen.
Liste der Serienveröffentlichungen der BANZAI! (Liste wieder ausblenden)
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| Titel
| Veröffentlichung
| Ausgaben
| Autor/Zeichner
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| DNA²
| November 2001 - März 2003
| 1 - 17
| Masakazu Katsura
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| Halloweens (humoristische Kurzstrips)
| November 2001 - November 2002
| 1 - 13
| Isabel Kreitz
|
| Hunter × Hunter
| November 2001 - Dezember 2005
| 1 - 50
| Yoshihiro Togashi
|
| Naruto
| November 2001 - Dezember 2005
| 1 - 50
| Masashi Kishimoto
|
| Sand Land
| November 2001 - Mai 2002
| 1 - 7
| Akira Toriyama
|
| One Piece - Romance Dawn
| November 2001
| 1
| Eiichiro Oda
|
| Shaman King
| November 2001 - Dezember 2005
| 1 - 50
| Hiroyuki Takei
|
| One Piece - Rogue Town
| Dezember 2001 - September 2002
| 2 - 11
| Eiichiro Oda
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| Neko Majin
| Juni 2002 - August 2002 sowie
| 8 - 10
| Akira Toriyama
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| Dr. Slump – Neues aus Pinguinhausen
| Juli 2002 - Januar 2003 (abgebrochen)
| 9 - 15
| Akira Toriyama
|
| Yu-Gi-Oh!
| September 2002 - Januar 2005 (abgebrochen)
| 11 - 39
| Kazuki Takahashi
|
| Crewman 3
| Januar 2003 - Oktober 2003
| 15 - 24
| Robert Labs
|
| One Piece Red
| April 2003 - August 2003
| 18 - 22
| Eiichiro Oda
|
| Hikaru no Go
| November 2003 - Dezember 2005
| 25 - 50
| Y. Hotta / T. Obata
|
| Neko Majin Z
| April 2004 bis Juni 2004
| 30 - 32
| Akira Toriyama
|
| Hakuchi One
| Dezember 2004 - Dezember 2005
| 38 - 50
| Michael Rühle
|
| I"s
| Februar 2005 - Mai 2005 (Leseprobe)
| 40 - 43
| Masakazu Katsura
|
| Black Cat
| Juni 2005 - August 2005 (Leseprobe)
| 44 - 46
| Kentaro Yabuki
|
| Weiße Maria
| Juni 2005
| 44
| Rene Scheibe
|
| Die Gabe
| Dezember 2005
| 50
| David Füleki
|
- *Blau unterlegte Serien sind von deutschen Zeichnern. "Weiße Maria" ist der Gewinnerbeitrag des Wettbewerb "Manga Talente 2005" in der Kategorie "Sonderpreis BANZAI!".
USA
Der erfolgreichste internationale Ableger der Weekly Shōnen Jump findet sich in den USA. Hier wird das Magazin Shonen Jump (offizieller Titel SHONEN JUMP) von Viz Media, einem Konzernriesen, der sich um die Vermarktung unzähliger Anime- und Manga-Serien in Nordamerika kümmert, vertrieben. Exemplare des Magazins werden auch nach Kanada geliefert.
US Shonen Jump erscheint seit Januar 2003 und konnte – besonders in den ersten Monaten – die Verkaufserwartungen mit 300.000 verkauften Exemplaren pro Ausgabe bei weitem übertreffen. Zwar gingen die Verkaufszahlen über die Jahre zurück, doch kann das Magazin monatlich immer noch gut 215.000 Exemplare verkaufen, bei einem Preis von 4,99 $ (~3,60 €) pro Ausgabe.
Während die erste Ausgabe mit einer Serienpalette von fünf Titeln an den Start ging, wurde diese bereits in der nächsten Ausgabe auf sieben Serien aufgestockt. Das Magazin enthält außerdem Berichte über Japan, sowie seine Sprache und Kultur, eine Reihe Artikel über Anime- und Manga-Merchandise (wie Videospiele, Sammelkarten und anderweitiges Spielzeug), Interviews mit Mangaka und Autoren, sowie Sektionen, in denen Leser ihre Zeichnungen und Briefe einsenden können. In regelmäßigen Abständen kommen auch kleinere Extras mit dem Magazin ins Haus, wie beispielsweise Trailer zu neuen/kommenden Anime Serien auf DVD, Videospiel-Demos oder kostenlose Sammelkarten.
Die US Version der Shonen Jump sollte auf keinen Fall eine bloße Kopie des japanischen Ablegers sein, sondern sich gezielt nach dem Geschmack der amerikanischen Leser richten. Folglich wurden nur gewisse Titel der Weekly Shōnen Jump übernommen, von denen man sich den größtmöglichen Erfolg erhoffte. Titel wie Dragon Ball, Yu-Gi-Oh! und Naruto sollten sich schon bald als die Zugpferde des Magazins erweisen.
Liste der Serienveröffentlichungen in SHONEN JUMP (Liste wieder ausblenden)
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| Titel
| Veröffentlichung
| Autor/Zeichner
| Abgeschlossen?
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| Dragon Ball Z
| Januar 2003 - April 2005
| Akira Toriyama
| Ja
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| One Piece
| Januar 2003 - läuft aktuell
| Eiichiro Oda
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| Sand Land
| Januar 2003 - Dezember 2003
| Akira Toriyama
| Ja
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| Yu-Gi-Oh!
| Januar 2003 - November 2004
| Kazuki Takahashi
| Ja
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| Yū Yū Hakusho
| Januar 2003 - läuft aktuell
| Yoshihiro Togashi
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| Naruto
| Februar 2003 - läuft aktuell
| Masashi Kishimoto
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| Shaman King
| März 2003 - August 2007
| Hiroyuki Takei
| Nein
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| Hikaru no Go
| Januar 2004 - April 2008
| Y. Hotta / T. Obata
| Nein
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| Yu-Gi-Oh! Millennium World
| Januar 2003 - November 2004
| Kazuki Takahashi
| Ja
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| Gintama
| Januar 2007 - Mai 2007
| Hideaki Sorachi
| Nein
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| Yu-Gi-Oh! GX
| Januar 2007 - läuft aktuell
| Naoyuki Kageyama
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| Bobobo-bo Bo-bobo
| Juli 2007 - läuft aktuell
| Yoshio Sawai
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| Bleach
| November 2007 - läuft aktuell
| Kubo Tite
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| Slam Dunk
| Mai 2008 - läuft aktuell
| Takehiko Inoue
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Viz Media begann mit der Zeit auch ihre Taschenbücher unter dem neu ins Leben berufenen Imprint "Shonen Jump" zu publizieren. Doch nicht nur Serien aus dem gleichnamigen Magazin, sondern alle von Viz verlegten Manga, die sich dem Shōnen-Genre zuordnen lassen, wurden als solche veröffentlich. Auch DVDs, Graphic Novel und anderweitige Sonder-/Sammelbände wurden so vermarktet.
Zum 5-jährigen Jubiläum wurden außerdem einige der beliebtesten und erfolgreichsten Titel des Shonen Jump-Imprint neu verlegt, in einer so genannten "Collector Edition". Diese sollten ein größeres Format haben, auf qualitativ hochwertigerem Papier gedruckt werden und überdies Farbseiten enthalten. Desweiteren wurde eine Sonderausgabe der US SHONEN JUMP veröffentlicht, die neben Kapiteln der meistverkauften Titel auch diverse Artikel und Interviews der vergangenen 5 Jahre, und eine Vielzahl von Essays enthielt.
Schweden
Im Oktober 2004 begann das Medienunternehmen Bonnier, zu dem auch deutsche Buchverlage wie Carlsen, Piper oder Thienemann gehören, mit der Veröffentlichung eines schwedischen Ablegers der Weekly Shōnen Jump, der neben zwei anderen Schwestermagazinen, der Manga Mania und Shojo Stars, laufen sollte. Die schwedische Shonen Jump, wie das Magazin dortzulande hieß, enthielt Kapitel einiger vermeintlich populärer Titel des japanischen Vorbilds, u.a. Bleach, Naruto, Shaman King und Yu-Gi-Oh!.
Im November 2007 konnten die Lizenzverträge zwischen Bonnier und Shueisha nicht verlängert werden, woraufhin das Magazin nach gerade mal 36 Ausgaben eingestellt werden musste.
Norwegen
In Norwegen kam der Ableger in Landessprache im März 2005 auf den Markt. Die Zeitschrift erschien beim Verlag Schibsted Forlagene und war nichts anderes als eine übersetzte Version der Shonen Jump Schweden, enthielt aus diesem Grund genau die gleichen Serien und veröffentlich ebenfalls Ende 2007, aufgrund der gescheiterten Lizenzverhandlungen von Bonnier und Shueisha, seine finale Ausgabe.
Eine Vielzahl anderer kleiner Projekte wurde unter dem Titel En Bok Frau Shonen Jump veröffentlicht, u.a. das Dragon Ball Ekstra, unter diesem Namen wurden jegliche Werke von Akira Toriyama veröffentlicht oder TV Anime Comic, bei dessen Ablegern es sich um Manga handelt, die den Inhalt von Anime-Verfilmungen wiedergeben.
Die Marke "JUMP"
Über die Jahre sollte sich das Konzept JUMP als großer Erfolg erweisen, so folgte natürlich auch in Japan ein neu ins Leben berufenes Imprint, unter dem zunächst eine Vielzahl von Schwestermagazinen erscheinen sollte, bald darauf aber auch Taschenbücher und Sammelbände, CDs und anderweitige Merchandise-Artikel, die sogar in einem speziellen Jump-Shop erstanden werden können.
Schwestermagazine
Auch wenn die Weekly Shōnen Jump das erfolgreichste Magazin des Hauses ist, welches außerdem noch am längsten veröffentlicht wird, gibt es natürlich noch eine Vielzahl anderer Jump-Ableger, die über die Jahre folgten und ebenfalls mehr oder minder großem Erfolg laufen.
Diese Schwestermagazine tragen alle ebenfalls das Wort "Jump" im Namen und richten sich an männliche Leserschaft, sowohl Kinder und Jugendliche (Shōnen-Magazine), als auch Erwachsene (Seinen-Anthologien).
Liste der Schwesterpublikationen:
- Jump SQ. (zuvor Monthly Shōnen Jump)
- Akamaru Jump
- V Jump
- Weekly Young Jump
- Ultra Jump
- Super Jump / Oh Super Jump
- HOBBY's JUMP
- Business Jump / Business Jump: Kon
Jump Comics
JUMP COMICS (jap. ジャンプ・コミックス Janpu Comikkusu) ist ein neu kreiertes Imprint, unter dem die Tankōbon der Manga-Serien aus einer Vielzahl von Jump Sammelmagazinen (Weekly Shōnen Jump, als auch Jump SQ und Monthly Shōnen Jump) erscheinen, sowie eine große Auswahl von Sammel- und Sonderbänden zu eben diesen Titeln. Ein Manga dieser Serie kostet in der Regel gerade mal 410 Yen (umgerechnet gut 2,75 Euro), was im Vergleich zu deutschen Manga-Preisen entschieden billiger ist.
Insgesamt (die Verkaufszahlen aller Titel der JUMP COMICS-Reihe addiert) konnten mehr als 1.000.000.000 Bücher dieser Linie verkauft werden – und das in Japan allein. Im Nachfolgenden findet sich eine Liste aus dem Jahre 2007 mit den Verkaufszahlen der zehn erfolgreichsten Serien, die mithilfe einiger aktueller Zahlen auf aktuellen Stand gebracht wurde.
Jump Festa
Das Jump Festa (jap. ジャンプフェスタ Janpufesuta) ist eine im Jahr 2001 ins Leben berufene, jährlich stattfindende Convention, die vom Shueisha Verlag finanziert wird und sich primär um die Titel der Weekly Shōnen Jump dreht. (Aber auch einiger Titel des Jump SQ-Magazins und der V Jump.)
Auf dieser Veranstaltung werden alljährlich die neuen Produkte und Ableger zu diversen Serien vorgestellt: angefangen von Taschenbüchern und Sammelbänden, über Videospiele und Filmproduktionen, bis hin zu Merchandise-Artikeln wie Sammel- und Actionfiguren. Außerdem gibt es eine Menge Bühnenshows (z.B. in Form von Film-Trailern) und eine Vielzahl bekannter Mangaka sind vor Ort und stehen ihren Fans in Podiumsdiskussionen Rede und Antwort.
Ein weiteres Highlight der Veranstaltung bieten Kurzfilme, die von diversen Animationsteams extra für diese Convention produziert werden, so beispielsweise ein Dragon Ball-One Piece-Cross Over aus dem Jahre 2006, in dem Ruffy und Goku gemeinsam gegen Enel kämpfen.
Hier lernte Eiichiro Oda im Übrigen seine Frau Chiaki Inaba kennen, die während den One Piece-Bühnenshows stets den Charakter der Nami spielt!
Offizielle Homepage des Jump Festa
Jump Shop
Das Maskottchen des JUMP SHOP
Der JUMP SHOP (jap. ジャンプショップ Janpu shoppu) ist der Name eine Reihe von Geschäften des Shueisha Verlags, die in Zusammenarbeit mit dem Yodobashi Umeda Konzern, unzählige Artikel der Manga-Magazine des Hauses führen. Das Sortiment ist breit gefächert und umfasst u.a. eine Vielzahl von Sammelfiguren, Schlüsselanhängern, Postkarten, T-Shirts, Taschen, Tassen, Uhren, sowie Ketten und anderen Schmuck. Doch sind dies längst nicht alle Produkte.
Ein Großteil der Waren wird ausschließlich in diesen Shops verkauft, die sich in vier japanischen Großsstädten finden (Tokyo (zwei Geschäfte), Nagoya, Ōsaka, Fukuoka).
Allerdings gibt es auch ein Pendant zum JUMP SHOP in Form eines Online Versandshops, der Mekke! Shopping Pl@za des Shueisha Verlags. Hier können eine Vielzahl der Artikel auch über das Internet erstanden werden.
Das Maskottchen des JUMP Shop wurde von Akira Toriyama, dem Zeichner von Dragon Ball, gestaltet und stellt einen Superhelden in einem roten Ganzkörperanzug mit Hasenohren dar, auf dessen Brust ein gelbes J prangt.
Offizielle Homepage des JUMP SHOP
Offizielle Homepage der Mekke! Shopping Pl@za
Verschiedenes
- Wann immer die Jump eine Woche aussetzt, wird in der Vorwoche eine so genannte Double Issue (dt. Doppelausgabe) gedruckt. Entgegen dem weit verbreiteten Irrglauben bedeutet dies nicht, dass diese Ausgaben doppelt so viel Inhalt haben wie eine übliche. Es bezeichnet in diesem Kontext lediglich eine Ausgabe, die für zwei Wochen gilt. Natürlich findet sich in solchen Double Issues auch immer das ein oder andere nette Gimmick, um die Fans zu vertrösten, doch unterscheidet sich ein solches Heft ansonsten kaum von einer regulären Ausgabe – mit der Ausnahme des kleinen Aufpreises von 10 Yen (~7 Cent) natürlich.
- Jump pausiert ausschließlich vor großen Feiertagen wie: Weihnachten, Neujahr, der Golden Week oder dem Bon-Fest
- Ebenfalls interessant zu wissen ist, dass das Jahr bei Shōnen Jump das Jahr nicht mit dem 1. Januar beginnt! Die Ausgabe #1 wird in der Regel bereits Ende November/Anfang Dezember verkauft.
- Im Zuge des 40-jährigen Jubiläums der Jump haben alle Ausgaben des Magazins dieses Jahr Bildserie auf dem Buchrücken, wie es beispielsweise schon die Dragon Ball-Taschenbücher hatten. Die Serie, der diese Ehre zu Teil wurde, ist keine geringere als One Piece! Die Motive sind auf die vier Jahreszeiten (gleichbedeutend mit den vier Verkaufsquartalen) abgestimmt. Die kompletten Bilderreihen können hier eingesehen werden.
- Obwohl sich die Weekly Shōnen Jump nach Eigenaussage primär an Kinder und Jugendliche im Alter von 9-13 Jahren richtet, wird das Magazin nicht nur von dieser Zielgruppe gelesen. Gerade unter Mittel- und Oberschülern, und sogar unter so manchen Erwachsenen, erfreut sich das Magazin großer Beliebtheit.
Bildergalerie
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Offizielles Logo des Magazins
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Diagramm der Verkaufszahlen der WSJ
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Liste aller Serien, die je im Magazin veröffentlicht wurden
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Weblinks
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